Über mich

Unser Hof wurde erstmals im Jahr 1854 urkundlich erwähnt und wird bis heute als landwirtschaftlicher Vollerwerbsbetrieb geführt. Seit sechs Generationen ist er Wohn- und Arbeitsplatz zugleich.

Zu den vielfältigen Arbeiten am Hof zählt neben dem Hopfenanbau und Ackerbau auch die Mutterkuhhaltung. Unsere Rinder weiden auf unseren Wiesen rund um den Hof und genießen das gesunde, frische Gras.

Inmitten der hügeligen Landschaft der Hallertau liegt unser Hof, eingebettet zwischen Hopfengärten, und auch der Wald ist nicht weit entfernt.

Unser Hof ist ein Erlebnisbauernhof. Es geht uns darum, den Gästen das Erlebnis eines tatsächlich bewirtschafteten Betriebes zu vermitteln, der sein Einkommen aus der landwirtschaftlichen Tätigkeit bezieht. Dem Besucher wird keine Landidylle vorgespielt – er kann dafür den modernen Arbeitsalltag der Landwirtschaft kennen lernen.

Wir sind ein Familienbetrieb und leben in drei Generationen unter einem Dach: Peter und Theresa Lehner mit ihren Kindern sowie die Oma.

Theresa Lehner, eine gelernte Metzgereifachverkäuferin, lebt seit ihrer Hochzeit mit Peter auf dem Hof und hat sich mit dem Konzept des ErlebnisBauernhofs ihre eigene Zuständigkeit geschaffen. Sie möchte damit ihre Ideale verwirklichen und als Mutter ist es ihr ganz besonders wichtig, den Kindern Wissen rund ums Landleben und das Leben auf dem Bauernhof zu vermitteln. Sie ist seit 2014 zertifizierte Landerlebnisbäuerin und ihr liegt es sehr am Herzen, den Kindern handlungsorientiertes Lernen in authentischer Umgebung zu ermöglichen.
Das Leben auf dem Land und das Arbeiten in und mit der Natur machen ihr großen Spaß. Im hofeigenen Laden wird Rindfleisch direkt an die Verbraucher vermarktet.

Lassen Sie sich von Erlebnisbäuerin Theresa Lehner über den Hof führen! Durch die Teilnahme am Lehrgang zur Erlebnisbäuerin beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten wurde der Neuhauser-Hof erfolgreich als "Lernort Bauernhof" qualifiziert.



Mein Motto: "Alles hat seine Zeit"
 
Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit:
eine Zeit zum Gebären und eine Zeit zum Sterben, eine Zeit zum Pflanzen und eine Zeit zum Abernten der Pflanzen,
eine Zeit zum Töten und eine Zeit zum Heilen, eine Zeit zum Niederreißen und eine Zeit zum Bauen,
eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen, eine Zeit für die Klage und eine Zeit für den Tanz;
eine Zeit zum Steinewerfen und eine Zeit zum Steinesammeln, eine Zeit zum Umarmen und eine Zeit, die Umarmung zu lösen,
eine Zeit zum Suchen und eine Zeit zum Verlieren, eine Zeit zum Behalten und eine Zeit zum Wegwerfen,
eine Zeit zum Zerreißen und eine Zeit zum Zusammennähen, eine Zeit zum Schweigen und eine Zeit zum Reden,
eine Zeit zum Lieben und eine Zeit zum Hassen, eine Zeit für den Krieg und eine Zeit für den Frieden.
 
 
Theresa-Peter FotoTheresa & Peter Lehner

 

Lernen und Erleben auf dem Bauernhof - Minister Brunner überreichte Qualifizierungsurkunden

Eine Landwirtin aus dem Landkreis Pfaffenhofen weiß, wie's geht. Sie erhielt jetzt eine Qualifizierungsurkunde.

27 neuen „Erlebnisbäuerinnen" und „Erlebnisbauern" aus ganz Bayern hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner am 20. November 2014 in München ihre Urkunden überreicht. Sie alle haben erfolgreich die 15-tägige Qualifizierung des Landwirtschaftsministeriums absolviert. „Damit haben Sie das nötige Rüstzeug, um Ihren Hof zu einer spannenden Erlebnis- und Lernwelt für Jung und Alt zu machen", sagte der Minister. Der Bauernhof sei ein idealer Ort, um mit allen Sinnen zu lernen und Natur erlebbar zu machen. Nirgends könne man besser vermitteln, wie Lebensmittel hergestellt werden und Naturkreisläufe funktionieren. Seit 2004 haben laut Brunner bereits 350 Bäuerinnen und Bauern die Fortbildung besucht, die sie intensiv auf ihren neuen Betriebszweig vorbereitet. Zu den Inhalten gehören Entwicklung und Gestaltung des Angebots ebenso wie Wirtschaftlichkeitsberechnungen, Werbung und Erlebnispädagogik.

Theresa-Lehner-Minister-Brunner

Zielgruppe der Erlebnishöfe sind neben Kinder-, Jugend-, Behinderten- und Mutter-Kind-Gruppen vor allem Schulklassen. Die Palette reicht von Projekttagen bis hin zu ganzen Erlebniswochen. Unter anderem können die frisch gebackenen Erlebnisbäuerinnen und –bauern am Programm „Erlebnis Bauernhof" teilnehmen, das Grund- und Förderschulkindern im Freistaat mindestens einmal in ihrer Schulzeit einen Besuch auf einem aktiven Bauernhof ermöglichen soll. Darüber hinaus richten sich die Angebote zunehmend auch an die ältere Generation, etwa im Bereich „Soziale Landwirtschaft". „Mit Ihrer Kreativität und Innovationsbereitschaft sichern Sie nicht nur das Einkommen im eigenen Betrieb, Sie leisten auch einen Beitrag zum Dialog zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft", sagte Brunner.